Presse
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Interview
Teil 1 (zum Lesen bitte anklicken)
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Teil
2
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KOLLEKTIVER
BRECHREIZ
Heilig
scheint scheinheilig CD
Deutschpunk
hat recht - und mittlerweile gar Vollfarbmagazine im Bahnhofsbuchhandel.
Mit Wayne County-Zitaten, simplen aber stoßfesten
Arrangements, bekannten Themen unpeinlich besungen, dazu
originellen Schlenkern ist hier gut bedient, wer nicht müde
wird, die Wahrheit schon wieder hören zu müssen.
Collaps
17.02.2011 Moloko Plus
KOLLEKTIVER
BRECHREIZ heilig scheint scheinheilig LP
Sorry, aber das Beschissenste
an diesem Album ist der Bandname ! KOLLEKTIVER BRECHREIZ,
was für ein Name.. Jugendsünden haben wir ja alle
auf dem Buckel, aber so jung sind die 4 Jungs auch nicht
mehr und da könnte man sich doch einen etwas originelleren
Bandnamen zulegen oder ? Egal, hier also das zweite Vinyl-Album
und ich bedaure es, das erste Album nicht zu kennen !
Ab durch die Mitte nach vorn !
Musikalisch und vom Gesang her kommen mir bei den 16 Songs
(plus ein Bonussongs und Intro) immer wieder alte Deutschpunk
- Helden in den Sinn, ich höre da auf jeden Fall viel
TOXOPLASMA DAILY TERROR und SLIME heraus. Plus
ein bisschen ÄRZTE. Beim ersten mal hören dachte
ich ja noch, das wäre eine Momentaufnahme, aber
jetzt nach dem 10ten mal hören bin ich immer noch dieser
Meinung !
Einfach geiler Deutschpunk, nur viel viel besser aufgenommen
als die Bands vor 25 Jahren. Der Sound ist wirklich prächtig,
vor allem die Bassläufe gehen mir ins Ohr ! Und auch
die Texte wissen zu gefallen ! Dafür haben sich KOLLEKTIVER
BRECHREIZ auch 2 Jahre Zeit gelassen, dann muss es ja gut
werden ?
Cover und Beiblatt (samt Texte) sind übrigens 1 A.
Was nur fehlte ist eine deutliche Kennzeichnung auf der
Platte welches die A- bzw B-Seite ist. Aber das geübte
Auge erkennt ja die Stanzung Es gibt nichts gutes
(A-Seite) und außer man tut es (B-Seite).
Die LP ist übrigens auf 500 Exemplare limitiert, da
heißt es schnell zugreifen !
Karsten
Conform
Plastik Bomb
KOLLEKTIVER
BRECHREIZ - Heilig scheint scheinheilig CD
(www.nix-gut.de)
Erstaunlich unmoderner Deutschpunk. Keine Heavy Metal-Gitarren
oder Überproduktion nervt hier rum. Das ist was für
Puritaner! Alltags-taugliche Texte ohne Parolengedresche
oder platte Phrasen. Vielleicht hätte man an den Songs
noch etwas pfeilen können, sie etwas kürzer und
schneller machen können. Aber unterm Strich gefällt
die Schlichtheit. Und mit "Kleiner Jesus" und
"Brennendes Herz" sind auch zwei richtige Hits
auf dem Album. Und mit "Do the Halloween" beweisen
sie, daß sie durchaus auch Qualitäten als Horrorpunkband
haben.
Swen
Taugenix
Die
4 Herren aus Sömmerda, Hamburg und Stotternheim sind
ja mittlerweile längst alte Hasen im Geschäft
und irgendwie hört man das ihrem Sound auch an. Schöner
Deutschpunk mit Old School Note, der sehr souverän
undlässig daherkommt, keinem was beweisen muss, aber
trotzdem weiß was er will. Nämlich den Geschmacksnerv
treffen, was größtenteils auch bestens gelingt.
Kleine Vorgeschmäcker gab´s ja schon auf der
letzten Taugenix Beilage und dem aktuellen Schlachtrufe
Sampler, aber es wurde einiges an Pulver noch nicht verschossen
und zurückbehalten. So fängt ?Heilig scheint Scheinheilig?
nach einem Intro auch gleich mit drei Krachern am Anfang
an, wobei es ?Enfant perdu? sogar auf Anhieb geschafft hat,
in den Kreis meiner neuen Lieblingslieder aufgenommen zu
werden. Scheinbar erfahrungsgemäß unterlegen
sie die Refrains oft mit schönen Chören, welche
gerade die Midtempo Stücke recht melodisch, einprägsam,
aber trotzdem nicht zu sauber erscheinen lassen. Bei den
schnelleren Stücken blitzt dann wieder der raue Charme
des Ostpunks durch und die Mischung zwischen Gas geben und
ausgezogener Handbremse wird gut beherrscht. Wie das bei
fast jeder noch so guten Platte so üblich ist, gibt?s
auch immer 2-3 Ausnahmen, die einen weniger anzecken. Hier
gehört für mich z.B. der Song ?Inkubus/Sukkubus?
dazu, mit dessen Text ich irgendwie nichts anfangen kann.
Aber solche Tropfen verdampfen auch recht schnell wieder
auf dem Stein, den die meisten anderen Songs erhitzt haben,
spätestens dann, wenn in den letzten beiden Songs die
Mundharmonika ausgepackt wird und die K.B.R. Kids vor´s
Mikro treten. Ein Album also, das der Deutschpunkhörer
sicherlich mögen wird und das man als Konzeptalbum
sehen kann, da es sich dem großen Begriff ?Scheinheiligkeit?
verschrieben hat. Und ?Scheinheiligkeit? hat ja bekanntlich
viele Gesichter in vielen Bereichen, weshalb ihr Spielfeld
auch riesengroß ist.
(Taugenix)
Music an sich
Und
wieder einmal gibt es eine neue Veröffentlichung aus
dem Hause Nix Gut. Heilig Scheint Scheinheilig ist das zweite
Album von Kollektiver Brechreiz, die Band um Sänger
Steffen (ex Kollektiver Blutsturz) und Klaus. Geboten wird
schöner deutschsprachiger Oldschool Punkrock.
Nach
einem kurzen atmosphärischen Intro geht es mit Ich
glaube dann genau so los, wie man es erwarten darf.
Knalliger Rhythmus, Gitarren mit Powerchord-Geschrubbe und
ein gröhlender Gesang mit melodischem Mitsing-Refrain.
Und genau so geht es dann auch weiter. Song für Song
kommt man kaum zum Verschnaufen und das ist auch gut so.
Die Band versprüht eine ungeheure Energie.
Die Texte sind sozialkritisch und richten sich im Prinzip
gegen alle und jeden. Probleme werden angeprangert, allerdings
manchmal etwas zu sehr schwarz/weis gemalt und mit Klischees
behaftet.
Dennoch
macht Heilig Scheint Scheinheilig unheimlich viel Spaß
und man kann sich die Live-Power von Kollektiver Brechreiz
richtig schön vorstellen. Unbedingt antesten.
Anspieltips: Ich glaube, Kleiner Jesus,
Ich lieb den Frühling
Ingo
Andruschkewitsch
www.nix-gut.de
KOLLEKTIVER
BRECHREIZ HEILIG SCHEINT SCHENHEILIG CD
Zumindest ursprünglich aus Ostdeutschland kommt diese
Band, die angenehm schnörkellosen, rotzigen, flotten
deutschsprachigen Punkrock spielt. Weder Dilettantismus
noch die Metal-Axt regieren hier wie ja so oft heutzutage.
Stattdessen werden unpeinliche, bodenständige Texte
von Gossenromantik über Kritik und Verweigerung bis
hin zu endzeitmäßigem Abgesang auf kantigen Punkrocksongs
kredenzt, die durch die eine oder andere feine Melodie und
Chöre aufgelockert werden. Der Sänger singt deutlich
und aggressiv und trägt zur Authentizität des
Ganzen bei. Das ist über weite Strecken richtig erfrischendes,
unbekümmertes Zeug mit dem gewissen Etwas, das so vielen
anderen Bands fehlt. Für Abwechslung sorgen das überraschende
Do The Halloween, der einzige englischsprachige
Song, im Horrorpunk-/Punkabilly-Gewand, der Mundharmonika-Einsatz
bei Wolfsblut und das Volkslied Ich lieb
den Frühling, bei dem die Kinder der Bandmitglieder
singen dürfen. Als Ausfall würde ich lediglich
Inkubus/Sukkubus bezeichnen, solche Songs würde
ich dann doch lieber den KASSIERERN oder LOKALMATADOREN
überlassen. Das reißen Hits wie Enfant
perdu oder Machs gut aber locker
wieder raus. Hervorheben möchte ich außerdem
den Text von Brennendes Herz, Auszug: Ich
gebe keine Garantien und ich gehe, wie ich kam / erst wenn
ich fort bin, merkst du, dass ich etwas mit mir nahm.
Gefällt! Die meisten Texte sind im Booklet abgedruckt,
das außerdem mit reichlich Fotos versehen wurde. 17
Songs + Intro in 49 Minuten. 2-3. Günni (CrazyUnited)
blueprint
KOLLEKTIVER
BRECHREIZ
Heilig scheint scheinheilig
(bc) Ihr könnt sagen was ihr wollt, aber ich finde,
die meisten ostdeutschen Punkbands versprühen auch
20 Jahre nach dem Mauerfall noch einen ganz speziellen Charme.
Sie klingen anders als viele ihrer westdeutschen Kollegen,
irgendwie authentischer. Während im Westen heutzutage
verstärkt Wert auf eine aufgeblasene Produktion gelegt
wird und die hiesigen Bands gerne auch mal mit Rock- oder
Metaleinflüssen herumspielen, hat man bei vielen Bands
aus den neuen Bundesländern den Eindruck, Punk wäre
in den 80er Jahren stehen geblieben. KOLLEKTIVER BRECHREIZ
ist auch so ein Fall. Hervorgegangen aus Überresten
der Gruppen KOLLEKTIVER BLUTSTURZ und BRECHREIZ 08/15 und
verstärkt mit dem Ur-Gitarristen der Ostpunk-Legende
SCHLEIMKEIM, tingelt die Band seit Anfang 2000 durch den
Osten der Republik und legt mit "Heilig scheint scheinheilig"
nun ihr zweites Album vor. Und dieses klingt, wie bereits
angedeutet, erfreulich unmodern! Hier wird Punk tatsächlich
noch als Lebensgefühl verstanden, das merkt man Liedern
wie "Wachsfigurenkabinett", "Kleiner Jesus"
oder "Brennendes Herz" einfach an. Die Gitarrenriffs
und -melodien sind einfach gehalten, der Gesang ungekünstelt
und die Texte kommen einfach aus dem Bauch heraus. Dass
die Bandmitglieder zudem auch noch Sinn für Humor haben,
zeigen sie in der Psychobilly-Persiflage "Do the Halloween"
und in dem Stück "Ich lieb´ den Frühling",
bei dem ein paar Kinder (die eigenen?) mitträllern
dürfen. Natürlich ist "Heilig scheint scheinheilig"
kein Meilenstein der Punkgeschichte geworden, aber es macht
einfach Spaß, diesem Album zu lauschen und dabei im
Gedanken alten Zeiten nachzuhängen. Wer also bodenständigen
Ost-Punk á la MÜLLSTATION und Konsorten zu schätzen
weiß, der sollte sich diese Band unbedingt mal zu
Gemüte führen.
scarred
for life
Brechreiz
08/15, Kollektiver Blutsturz, Abschaum, Schleimkeim, Müllstation
und Kotzeimer. Was sich anhört wie ein Fünfjähriger,
der versucht seine Eltern mit allen bösen Wörtern,
die er kennt, zu schocken, sind die Bands, bei denen die
Mitglieder von KOLLEKTIVER BRECHREIZ spiel(t)en. Wie unschwer
zu erahnen ist, handelt es sich um eine Punkband. Und leider
klingt das zweite Album der Drei-Generationen-Band gar nicht
mal so gut.Zunächst der Gitarrensound, völlig
dumpf und nasal, kein Druck, kein Bums. So macht das keinen
Spaß. Klar, der Sänger ist kein Ronnie James
Dio, aber das macht nichts und der raue Stil passt schon
zur Musik. Tolle Musiker sind die Brechreizer auch nicht,
aber auch das könnte man verschmerzen, wenn sie zwingende
Songs schreiben würden. Aber obwohl durchaus der ein
oder andere gute Ansatz zu hören ist (hier mal ein
netter Refrain, dort mal eine gute Strophe) sind die Stücke
nicht einmal nur uninspiriert, sondern häufiger sogar
nervig und schlecht gemacht. Die Melodien haben teilweise
Kindergartenniveau und die Texte sind auch nicht viel besser.
Dass es im deutschen Punkbereich durchaus viel besser geht
und man sogar richtig gut spielen kann, zeigen z.B. die
Labelkollegen von BETONTOD, vielleicht sollten die Jungs
von KOLLEKTIVER BRECHREIZ hier mal Nachhilfe nehmen. So
schön 18 Songs auch sind, wenn davon keiner richtig
gut ist, ist mir doch eine CD mit neun Tracks und 19 Minuten
Spielzeit lieber, wenn sie dafür richtig gut ist.Vielleicht
mögen die Jungs ja durchaus viele Fans haben, ich wüsste
nicht, warum ich mir das Album holen sollte, wo man doch
durchaus CDs deutscher Punk- und Oi!-Bands haben kann, die
mehrere Ligen besser sind.
Flo
RATZKE
77
Kollektiver
Brechreiz(mit Mitgliedern von Brechreiz 08/15!!) machen
jetzt Mucke seit Anno 2000.Musikalisch erinnert mich das
ganze an die guten alten Schleimkeim Tonträgern.Textlich
werden hier nicht die üblichen klischee Texte besungen,sehr
gut.Auf der CD aus dem Hause Nix Gut tummel sich18!! Songs
und kommt natürlich mit allen Texten.Live konnte man
die Band schon mit den Punkroibern,Born from Pain(um nur
einige zu nennen).Hammersong (wie ich befinde) ist hier"Revolution"(Hammer
Text) und das Inro von Lethal Weapon is Top
RATZKE
77
SCUMFUCK
Kollege
Stölzel (ex Brechreiz 08/15, ex Kollektiver Blutsturz)
macht hier Musik. Das ist das zweite Album der eigentlich
Sömmerdaer Kapelle die mittlerweile ins westdeutsche
Hamburg übersiedelte (aber auch noch in Sömmerda,
Erfurt und Stotternheim zu Hause ist). Klaus von Schleim-Keim
und Micha von ex-Abschaum, ex-For Real machen auch noch
mit. Musikalischen gibt es astreinen Deutschpunk der im
midtempo Bereich angesiedelt ist, textlich spielt KBR im
oberen Bereich mit, allerdings mit leichten Hang zu Klischees.
Wer auf die erste Platte bestens klarkam, der kann sich
den zweiten Longplayer bedenkenlos zulegen und Freunde des
gepflegten Deutschpunk kommen auch auf ihre Kosten und werden
nicht wirklich enttäuscht. Einen Wehmutstropfen gibt
es dennoch. Wenn man diese Platte direkt nacht einer extrem
gut produzierten Platte anhöhrt, dann fällt auf,
dass die Platte in der Produktion nicht ganz erste Wahl
ist. Aber auch nur dann! Gefreut hat es mich auch, dass
KATAKOMBEN REKORDZ weiterhin aktiv ist! (cafe huesch)
SCUMFUCK
STREETS
OF HAMBURG
Das
neue Album der Band Kollektiver Brechreiz mit dem Namen
Heilig Scheint Scheinheilig: Die Band hat im
Prinzip alles richtig gemacht. Vom Liedgut her ein aggressiver
und ehrlicher Stil. Abgerundet mit ein paar Hits, wie Enfant
perdu kann man sich das Album beruhigt zulegen. Auch
Deutschpunk-Liebhaber sollten hier auf ihre Kosten kommen.
Natürlich ist nicht jedes Lied der Hammer, aber das
Gesamtwerk ist stimmig.
Turn
to rock
Nach
dem ruhigen Intro beginnt das neue Album der Band Kollektiver
Brechreiz in mit harten Tönen und einer sehr rauhen
Stimme. Dennoch ist es "beste" Deutschpunkrock
Manier! "Ich Glaube" ist ein recht gelungener
Start in das insgesamt 18 Tracks starken Albums. Wollen
mir einen Ohr reinhalten, um rauszufinden ob es so auch
weitergeht.
"Wachsfigurenkabinett"
erinnert mich teilweise an den Sound der bereits 1978 gegründeten
Band Hass. Ok, aber durch die dumpfe Aufnahme klingt der
Song sehr monoton. Leider sinkt das das Niveau mit dem Song
"Enfant perdu" weiter. Der Gesang des kompletten
Refrain "Auf verlorenem Posten..." klingt total
lustlos und das wirkt sich auch auf den Rest des Songs aus.
Langweile. Vorab, die Langweile stellt sich so extrem nicht
bei jedem kommenden Song ein. Aber irgendwie fehlt bei den
weiteren Tracks die Würze. Punkrockgeknüppel oder
was? Ne, nicht nur... z.B. hebt sich der Song "Revolution"
leicht ab, aber letztendlich ändert das nichts an der
Eintöngkeit, die sich durch das Album zieht. Gepaart
wird das auch noch mit schlecht aufgenommen Gitarrenparts,
die dadurch auch sehr zäh klingen ("Tanzt").
Es gibt
kleine Lichtblicke: Der recht melodische Song "Brennendes
Herz" oder der schnelle Punkrockknüppel Sound
bei "In dieser Stadt". Aber auch so Horropunk/Psychobilly
Exoten wie "Do The Halloween" kann man sich gut
anhören. Leider sind das NUR drei weitere Songs die
mir gut gefallen..... von insgesamt 18 Tracks (inkl. Intro).
Geht es danach sind "Kollektiver Brechreiz" wohl
doch eher eine Sampler Band. Das beweisen vielleicht auch
die insgesamt sieben Sampler Veröffentlichungen auf
denen die Band vertreten ist. Und dort kann ich auch vorstellen,
dass die vereinzelten wirklich guten Songs ebenso gut ankommen.
48 Minuten reine Brechreiz Mukke kommt bei mir nicht so
gut an.
PitXplorer
/ Turn to rock
Ein
Interview im Heft des Taugenix-Sampler No.9!
|
| www.soccer-fans.de
Kollektiver
Brechreiz - Ja, auch dieses Geschepper ist auf meinen Mist
gewachsen. Bevor ihr darüber meckert, mach ich es diesmal
selbst: Das Ding war eigentlich nur als Juxsong gedacht,
weil ich den Bandnamen so herzhaft bescheuert fand. Hab
nicht damit gerechnet, dass Chaos so skrupellos ist, das
wirklich auffe Liste zu setzen. Wobei: Eintracht-Fanatiker
könnte sene Freude dran haben. Für mich ist das
(bis auf eben den Namen halt) billiger Garagen-Punk. Immerhin
können wir da fast sicher sein, das diese Punks wirklich
nicht kommerziell erfolgreich sein wollen, bei dem hingeschraddelten
Mist.
Gruss
Dilbert
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| zum
lesen des gesammten Artikels bitte anklicken! |
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Kollektiver
Brechreiz - Plattenkritiken
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Review
zum Sampler - Schlachtrufe BRD IX

Bereits
zum neunten Mal hört man nun Schlachtrufe aus
Wohnungen und "Kinderzimmern" schallen.
Denn die neunte Auflage der wohl bekanntesten Deutschpunk
Samplerreihe ist via Nix Gut Records erschienen.
Und am Stil, den Themen oder den energiegeladenen
Punkrocksongs hat von der ersten Veröffentlichung
sich bis heute nichts geändert. Auch ich darf
einige der Ausgaben mein Eigen nennen und mit denen
bin ich meine Eltern in meinen Teenager Zeiten mehr
als nur einmal auf den Zeiger gegangen. Ist das
eigentlich schon Rebellion?
Und genauso wie heutzutage die Band Einsturz mit
ihrem zum Sampler beigesteuerten Song "Barrikaden"
verkündet... "Baut Barrikaden und stoppt
das System. Sonst könnt ihr erleben wie wir
mit Deutschland untergehen"... so haben schon
bereits auf der ersten Ausgabe im Jahr 1990 Normahl
mit den Worten "Pflasterstein flieg, wir ham
mit den Bullen Krieg, Gummiknüppel, Pflasterstein,
Politikerschein mu das denn sein" zum Aufstand
aufgerufen. Böse Zungen behaupteten der heutige
Deutschpunkrock hätte an revolutionären
Gedankengut verloren und man mache jetzt Weichei
Gedudel. Dass das nicht so ist und Hass und Wut
immer noch musikalisch und textlich umgesetzt werden
können, beweist immer wieder die Zusammenstellung
der Bands des Schlachtrufe BRD Samplers.
Als Fan musikalischer Gewaltausbrüche vieler
Deutschrockbands bin ich von der Zusammenstellung
der Songs echt begeistert. Im Gegensatz anderen
Punkrock Samplern steckt in fast jedem Song die
Power, die ich bei vielen anderen Zusammenstellungen
vermisse und die echt zu Hippie-Gelaber verkommen
sind. Ok, das liegt natürlich auch an den Punkbands,
die so einen Schund zum Besten geben, aber bitte:
Als Krönung all diese Songs auch noch als Sampler
herauszubringen, das geht nun wirklich nicht.
Anders ist es halt bei den Schlachtrufe Samplern.
Fans dieser Reihe wissen eigentlich, dass man auf
diese Veröffentlichung nicht verzichten kann!
Und auch ich, der die Pflastersteine schon lange
aus der Hand gelegt und auch das stumpfe schimpfen
auf unsere Staatsmacht abgelegt hat, kann mich wieder
für Songs von Bands wie Einsturz, BRDigung,
Kollektiver Brechreiz, Berliner Weisse, Pöbel
& Gesocks Schlepphoden und viele mehr, begeistern.
Ganz ehrlich, ich wüsste nicht warum auf den
Sampler verzichten soll? Ausser man kann so gar
nichts deutschsprachigen Punkrock anfangen! Für
Songauswahl und drum und dran, vergebe ich...
++++++++ (8 von 10 Punkten)
Eingetragen
von: Stefan Schulze
SCHLACHTRUFE
BRD IX - Sampler
Geschrieben
von kingrandy am 27.01.2009 06:03 (305 mal gelesen)
Die
Sampler der SCHLACHTRUFE BRD-Reihe gehören
zu den bekanntesten und beliebtesten Compilations
im Deutschpunk-Genre und das durchaus zu Recht.
Die Mischung aus etablierten, aufsteigenden und
sich dazwischen befindlichen Acts bietet einen gelungenen
Überblick über die Szene und auch die
Songauswahl ist seit jeher überdurchschnittlich
gut, das gilt natürlich auch für die neunte
Ausgabe der SCHLACHTRUFE.
Bei mir waren es besonders die Volumes 2 und 4,
die mich damals in jungen Jahren nachhaltig beeinflussten
und mir den Deutschpunk nicht nur näher brachten,
sondern auch dafür sorgten, dass ich mich ein
wenig in ihn verliebte. Diese Liebe besteht bis
heute, auch wenn meine musikalische Entwicklung
in den letzten 15 Jahren in andere Richtungen verlief.
Und so freute ich mich natürlich auch darauf,
Volume 9 besprechen zu dürfen und meine Erwartungen
wurden nicht enttäuscht.
Ganze 26 Bands sind mit einem Song auf dem Sampler
vertreten, dass man da nicht jeden Beitrag wirklich
gut findet, ist selbstverständlich. Auf musikalischer
Ebene sagten mir ANTIGEN nicht so zu, weil der weibliche
Gesang nicht so recht zu Musik und Texten passen
will. Das gleiche gilt übrigens auch für
SCHLEPPHODEN. Die extrem raue Stimme des Sängers
von PÖBEL & GESOCKS gefiel mir ebenso wenig
wie der übertriebene Betroffenheitstext von
"Millionen von Ratten". Apropos Texte:
da ich Gewalt von links strikt ablehne, konnte ich
mit den Lyrics von der FREIBEUTER AG und den ESA-ZECKEN
gar nichts anfangen, im Gegenteil. Verherrlichung
ist es zwar nicht unbedingt, aber die Rechtfertigung
von Gewalt finde ich ebenso völlig daneben.
Die meisten Songs werden recht flott vorgetragen,
Ausnahmen sind der Beitrag von DIE BOCKWURSCHTBUDE,
der eher im Midtempo gehalten ist, sowie die Ska-Nummer
von MISSBRAUCH, die mit lustigem Getröte amüsiert.
Ansonsten heißt es Knüppel aus dem Sack
und auf in den Pogo. Besonders gerne zu den Songs
von EINSTURZ, KOLLEKTIVER BRECHREIZ, ALARMSIGNAL
(verdammt schnell!), BORDERPAKI (inkl. "Master
Of Puppets"-Gedenkriff), BERLINER WEISSE (coole
Nummer gegen "Thor Steinar"-Träger)
und SPEICHELBROISS. Besondere Erwähnung verdienen
BRDIGUNG, die mit einem geilen Song und dem besten
Gitarristen auf dem Sampler glänzen, LÜKOPODIUM
(die Ösis gehören in meinen Augen derzeit
zur Speerspitze) sowie die KAFKAS, bei denen allerdings
der Gesang bisschen leise ist.
Zwischendurch gibt es zwar auch noch ein bisschen
Durchschnittsware, aber insgesamt bietet auch SCHLACHTRUFE
BRD IX einen gelungenen Querschnitt durch die aktuelle
D-Punk-Szene. Wer nur ab und zu dieser schönen
Musik lauschen mag, sollte sich auch weiterhin an
die Reihe halten und sich seine persönlichen
Rosinen rauspicken. Und als nächste steht mit
der Nummer 10 ja ein kleines Jubiläum an, auf
das ich jetzt schon gespannt bin. Andy (Nix Gut
Records)
Scarred
For Life - Rock ´n´ Roll Community
Kink
Records |
|
Kollektiver
Brechreiz - Gimme Punk! 7" / Höhnie Records
Tracklist:
Seite A:
01.) Punk will never die!
02.) Wir sind die Extremen
Seite B:
01.) Streetpunk, dicke Weiber & Bier
02.) Arschgesicht Ska
03.) Trink mit mir noch ein Bier
Kritik:
Erstmal zur Zusammensetzung von Kollektiver Brechreiz.
Die Band besteht aus den Mitgliedern von Brechreiz
08/15
und Kollektiver Blutsturz.
Zur Musik ist eigentlich nicht viel zu sagen. Wie
man
eigentlich am Namen schon merkt spielen Kollektiver
Brechreiz
Deutsch-Punk, der teilweise auch etwas stumpf klingt.
Mir
gefällt die EP eigentlich ganz gut, auch wenn
man teilweise
alte Klischees aufgreift. Trotzdem klingt die Band
meiner
Meinung nach nie peinlich sondern ist eigentlich
echt witzig.
Quelle
Kink Records
|
| Metalius |
|
K.B.R.
~ Erneut Headliner, die Band, die ausgesprochen
auf den Namen Kollektiver Brechreiz hört. Zu
recht wieder Headliner?
Wer die Sömmerdaer Haus-Punker schon einmal
gesehen hat, der wird diese Frage schnell mit einem
einfachen "ja" beantworten können.
Überzeugt wurde mit flotten Eigenkompositionen
wie "Nur geträumt", "Freitagabend"
oder "Herr Klose von der Stasi", mit Hommages
an Schleimkeim (das sauschnelle "Faustrecht")
und deren verstorbenen Otze ("Der letzte Weg")
und natürlich wieder mit einem ganzen Koffer
voll lustiger Coversongs, bei denen gehörig
Stimmung aufkam. Wie immer gab's "Attitude",
im Original natürlich von den Misfits, und
es lockte viele Moshpit-Teilnehmer vor die Bühne.
Die Urgesteine von den Ramones wurden gleich mit
ihren zwei bekanntesten Songs geehrt: "Blitzkrieg
bop" und "The KKK took my baby away".
Dazu gab's auch noch ein paar lustige Sachen wie
"Let's do the Twist" oder "Yellow
Submarine". Und wo wir schon bei den Beatles
sind: Wer Waltaris Version vom Beatles-Klassiker
"Help" kennt, der weiß, dass man
nette Aalglatt-Songs oft als herrlich bolzende Schlachteplatte
servieren kann. Ganz ähnlich krank zeigte sich
eine vorzüglich von K.B.R. geschrotete Version
von Karel Gotts "Biene Maja"-Evergreen.
Selten so etwas Spaßiges erlebt! Lustig wurde
es noch mal gegen Ende. Musiker von Melnitschuk
und der dem Skeleton Dance Club gaben sich noch
einmal an diversen Instrumenten die Ehre und wechselten
wieder einmal bunt die Positionen, sodass gegen
3 Uhr sogar mal Hauptsänger und Gitarrist Steffen
an den Drums saß. Ein langer, wieder mal sehr
unterhaltsamer Abend ging somit zu Ende.
Quelle
Metalius
KULTURSCHOCK
OPEN AIR 10./11. September 2004 Sömmerda
23.09.2004Sömmerda?
Ja, wo isn das schon wieder? Im Herzen Thüringens
welch frohlockende Bezeichnung, haha - befindet
sich die 20.000-Seelen-Kreisstadt und blieb bis
jetzt von härteren Klängen weitestgehend
verschont. Das sollte sich glücklicherweise
mit dem beschaulichen Kulturschock Open Air am Wochenende
des 10./11. September ändern. Zwar fand dieses
Ereignis bereits 2001 schon einmal statt, bekam
wohl jedoch kaum Zuspruch oder zeigte sich als unrentabel,
weshalb es erstmal in Vergessenheit geriet. Wiedererwachen
anno 2004: Dieses Mal konnte man immerhin jeden
Abend etwa 200 zahlende Gäste begrüßen,
die gekommen waren, um entweder den acht Bands aus
dem Bereich des Hardcore/Metalcore bzw. Punk zu
huldigen oder einfach nur, um nette Menschen zu
treffen...
...K.B.R. ~ Die Müdigkeit sollte dann beim
Auftritt der Lokalmatadoren K.B.R. (ausgesprochen
heißt das so viel wie Kollektiver Brechreiz)
wieder aufgehoben werden. Mehr noch: Die Punker
machten das schier Unmögliche möglich:
Sie konnten mich für den Zeitraum eines Abends
wirklich für Punk begeistern, nachdem ich der
Schlussshow des Samstags schon mit einiger Skepsis
entgegen sah. Ich war extrem positiv überrascht
von der energiegeladenen, witzigen Vorstellung der
Jungs. Allein schon bei den Songtiteln kommt einem
das Schmunzeln: Streetpunk, dicke Weiber &
Bier oder Trink mit mir noch ein Bier
Ebenfalls sehr lustig waren gewisse Zitate vom Herrn
Ulbricht (worauf Nur geträumt
kein Nena-Cover - angespielt wurde, ein böser
Traum vom Wiederaufbau der Mauer
weiß
Sänger Steffen eigentlich schon, dass eine
Umfrage ergab, dass Fünftel der Deutschen die
Mauer wieder zurück haben möchte?), Ansagen
wie Weil Ostern ist, spielen wir heute Karnickel,
tolle Bühnenoutfits (dumme, große Sonnenbrillen
und hässliche Leopardenshirts) sowie lauter
spaßige Coversongs von A bis Z, das war alles
einfach nur grandios. So durfte man sich ganz besonders
auf Biene Maja von Gott höchstpersönlich,
Yellow Submarine von den Pilzköpfen
und Attitude von Leuten mit noch viel
beschisseneren Frisuren, den Misfits, freuen. Die
Stimmung erreichte den Anschlag spätestens
bei den beiden Ramones-Songs The KKK took
my baby away und Hey ho, let's go!
und es gab kaum einen, der nicht seine Stimme zu
den bekannten Hits der Punkpioniere erhob. Der Sänger/Gitarrist
von Skeleton Dance Club ist bei K.B.R. auch mit
von der Partie gewesen und so kam es dann, dass
fast jeder mal ein anderes Instrument bedienen durfte,
indem man die Positionen wild durchwechselte. Einzig
korpulenter Klaus ist übrigens
nicht von mir, diese Titulierung blieb seiner
Gitte treu. Am Ende war die Liste der Zugaben fast
länger als das eigentliche Set und insgesamt
spielte man wohl mindestens 1,5 Stunden, Zeit für
viele Songs im Bereich des Punks. K.B.R. waren DAS
Highlight oder um es mal mit den Worten eines begeisterten
Besuchers auszudrücken: Ist das schön
primitiv! und so wurde es doch noch ein langer
Samstag, obwohl K.B.R. kurz nach 1:30 Uhr eher unfreiwillig
von der Bühne geschleppt wurden. Mensch, die
waren heiß, richtig im Saturday Night Fever
und hätten gern noch den ein oder anderen Gassenhauer
in die lange Liste der Zugaben eingereiht, die Fans
und Gäste hätten dies natürlich auch
seeehr begrüßt.
Quelle
Metalius (Katrin Kropf)
Metalius
K.B.R. _ der sinn des lebens
Punk
ist nun eigentlich weniger meine Baustelle. Eigentlich
gar nicht, denn bis auf die Dropkick Murphys, The
Exploited, Die Ärzte und teilweise die Ramones
blieb dieses Genre von mir fast vollends unerhört.
Nun sagt man aber nicht nö, wenn man ein liebevoll
aufgemachtes, giftgrünes Vinyl in die Hand
gedrückt bekommt und da K.B.R. (auch: Kollektiver
Brechreiz) mich live nun schon zwei Mal überzeugen
konnten und Punk und Schlagmichtot-Metal gar nicht
mal sooo weit auseinander liegen, habe ich mich
dieser Scheibe hier, hört auf den bedeutungsschwangeren
Namen Der Sinn des Lebens, mal angenommen
heute mal ganz im Sinne von Support
the Underground, meine Damen und Herren.
Und als undergroundig könnte man K.B.R. schon
bezeichnen, obgleich sie schon zu DDR-Zeiten die
Tanzabende im Sömmerdaer Volkshaus unsicher
gemacht haben, denn klanglich entfaltet sich sogleich
nach dem Auflegen der Scheibe auf den heißgeliebten
Plattenteller ein Garagensound par excellence. Ist
aber gar nicht mal so schlimm, denn dass man auch
mit einfachen Mitteln coole Songs schreiben kann,
beweist ein cooles Dreiergespann auf Seite A, hier
mal meine Favoriten kurz auseinander genommen: Gib
mir dein Herz bietet dreckigen Gesang und
dem melodischen Refrain ist es zum Beispiel zu verdanken,
dass man das Ganze dann als Punkrock bezeichnet.
In die gleiche Kerbe haut Nur geträumt.
Nein, das ist kein Nena-Cover! Vielmehr hatte unser
Protagonist den Alptraum, plötzlich wieder
in der DDR aufgewacht zu sein. Gleich im Anschluss
gibts das ebenso Anti-DDRsche Herr Klose
mit einem augenzwinkernden Text und auch sehr knackig
und eingängig geschrieben. Ab und an wird auch
mal traditioneller drauflos geprescht: Faustrecht
haut im Affenzahn direkt in die Fresse und stammt
ursprünglich von Schleimkeim, auch Popper
ist derart fies geraten und spricht textlich sicher
auch aus so manchem Metallerherz, hehe.
Auf Seite B überwiegt dann doch leider eher
das Durchschnittsmaterial und irgendwann
geht einem das zahlreich vorhandene ohohooo,
hohohoooo
auf den Senkel. Die Frage
nach dem Sinn des Lebens wird zwar auch hier nicht
beantwortet, dafür bleibt als letzter Eindruck
nach lustigem Gesummsel noch ein absolut kultiger
Hidden Track: Mit Deathgegrowl und furiosem Geschrei
ist dieser Song, den garantiert jedes Kind kennt,
definitiv eines der Highlights auf Der Sinn
des Lebens. Zwar kein unbedingter Kaufgrund,
doch live sollte man sich die vier Kerls schon mal
ansehen, wenn sie in der Nähe sind.
Katrin
Kropf
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Ox-Fanzine
/ Ausgabe #68 Review:
DER SINN DES LEBENS CD/LP (hoehni-records.de)
Artist:
KOLLEKTIVER BRECHREIZ
Die Band stammt aus Sömmerda und steht zu ihrer
Herkunft: "Herr Klose von der Stasi" wird
thematisiert, der Alptraum ist der Wiederaufbau
der Mauer und dass "der Erich wieder da"
ist. Das passt auf jeden Fall zum zwar krachigen,
aber dennoch meist melodisch-flotten Deutschpunk.
Insgesamt ist die Band, die sich lieber als KBR
abkürzt, eher durchschnittlich, liefert auch
mal einen Horror-Text oder ein Liebeslied. Im Meer
des doofen Deutschpunks macht KBR trotzdem einen
korrekten Eindruck.
(Klaus
N. Frick) Quelle OX
Parocktikum
Darkwave
Das
letzte Tape in der aktuellen Kontrolle-Runde kommt
aus Sömmerda. Steffen Schölzel, der einigen
von seiner Mitwirkung bei Brechreiz 08/15 bekannt
sein dürfte hat einige seiner Songs jetzt allein
unter dem Namen Darkwave auf ein Tape gebannt. "Nightmare
und Reality" sind die Eckpunkte seiner kleinen
Exkursion durch die Dunkle Welt des Lebens. Diverse
Gitarren und ein Casio-Trommler waren sein Handwerkszeug,
wobei eben auch hier die schlichte Ausstattung mit
technischen Geräten eine ganz eigene Ästhetik
enstehen läßt. Es klirrt und scheppert,
was mithin auch zu der Gesamtstimmung passt. Gitarrenorientierte
Düsternis hat ja, zumindest nach meinem Geschmack,
etwas Eindeutigeres, als das Gewaber mancher Gruft-Schönlinge.
Insofern kann man gespannt sein, was Steffen demnäxt
noch so einfällt.
Von
"http://www.parocktikum.de/wiki/index.php/Tape_Control_August_September_1992"
NMI/Messitsch 1992/04 (August/September) |
Plastic
Bomb (www.katakomben-rekordz.de
/ www.hoehnie-records.de / www.mailorders.de)
KOLLEKTIVER
BRECHREIZ ist aus den legendären Sömmerdarener
Bands PALE SKULL / BRECHREIZ 08/15 (1985-1988) u.
KOLLEKTIVER BLUTSTURZ (1993-1999) entstanden. Stark
beeinflusst worden sie in erster Linie von SCHLEIM-KEIM,
nicht zuletzt auch deswegen, weil hier SCHLEIM-KEIM
Gründungsmitglied Klaus die Saiten zupft !
Von daher erklärt es sich von selbst, dass
sie guten, schrammeligen Ostpunk machen natürlich
in höchster Qualität und Reinkultur ;o).
Schön rotzig, minimalistisch und Punk von der
Basis halt. Deutschpunk wie er sein sollte. Einfach,
aber nicht stumpf. In den Texten werden viele persönliche
Dinge verarbeitet. Ausserdem werden SCHLEIM-KEIM
(Faustrecht), BRECHREIZ 08/15 (Popper) u. KAREL
GOTT (Biene Maja) gecovert. Auf dem Cover ist ´ne
echt gute Zeichnung. Empfehlenswerte Scheibe.
Micha
Plastic
Bomb16
neue Knaller der ex-BRECHREIZ 08/15 aus Sömmerda
!
KOLLEKTIVER
BRECHREIZ ist aus den legendären Sömmerdarener
Bands PALE SKULL / BRECHREIZ 08/15 (1985-1988) u.
KOLLEKTIVER BLUTSTURZ (1993-1999) entstanden. Stark
beeinflusst worden sie in erster Linie von SCHLEIM-KEIM,
nicht zuletzt auch deswegen, weil hier SCHLEIM-KEIM
Gründungsmitglied Klaus die Saiten zupft !
Von daher erklärt es sich von selbst, dass
sie guten, schrammeligen Ostpunk machen natürlich
in höchster Qualität und Reinkultur ;o).
In den Texten werden viele persönliche Dinge
verarbeitet. Ausserdem werden SCHLEIM-KEIM (Faustrecht),
BRECHREIZ 08/15 (Popper) u. KAREL GOTT (Biene Maja)
gecovert.
Höhnie
Rec. / Katakomben Records!
Pogoradio
KOLLEKTIVER BRECHREIZ Der Sinn des Lebens
(CD,
H hnie Records)
Das Frontcover ziert ein mit Buntstiften gemaltes
Bandportrt, das wohl eine der kleinen Schwestern
gemalt hat. Das Positive: Bei den deutschsprachigen
Texten kommt eine gute Portion Selbstironie und
Humor r¸ber. Das Negative: Nach dem dritten
Lied hat sich der Witz aufgebraucht.
Richard
Twisted
chords
Beschreibung:
16
Ostpunk-Hits der ex-Brechreiz 08/15 aus Sömmerda!
Mit Klaus von Original-Schleimkeim an der Gitarre!
Enthält unglaubliche Coverversionen von "Faustrecht"
(Schleimkeim) + "Popper" (Brechreiz 08/15),
sonst nur eigene Songs wie "Nur geträumt",
"Nacht der Ghouls" oder den Oberknaller
"Gib mir dein Herz"! Kultiger Ost-Deutschpunk
mit ganz eigenem Charme, der seine Liebhaber finden
wird!
Quelle
Twisted Chords
VoiceOfCulture
Kollektiver
Brechreiz - Der Sinn des Lebens
Ostpunk
ist doch immer noch der Geilste. Schade nur, daß
die alten, großen Bands immer rarer werden.
Schön aber dafür zu sehen, daß es
da immer noch die aus BRECHREIZ 08/15 (kennt jemand
von Euch noch die geile Doppel-EP von denen) und
KOLLEKTIVER BLUTSTURZ bestehende Formation (seht
Ihr, schon da dezimiert sich einiges von selbst
weg) aus Sömmerda gibt. Das ist echt noch so
ein ursprünglicher Punkrock, den man wirklich
nur noch selten zu Gehör bekommt. Da steckt
einfach so viel Liebe und Herzblut, vor allem aber
auch Spaß und ein gestreckter Mittelfinger
in den 15 Songs auf grünem Vinyl, daß
es mir richtig warm ums Herz wird. Echt schön.
Anfangs hatte ich schon etwas Angst, daß sie
jetzt tatsächlich den Sinn des Lebens gefunden
haben, aber sie geben ehrlicherweise zu, daß
sie ihn auch nicht kennen. Und das beruhigt mich
doch irgendwie. Wenn dann noch Songs wie Greetings
from Stotternheim oder SK´s Faustrecht
kommen, werde ich aber auch in Anbetracht Otze´s
Tod ein wenig traurig. Naja was soll´s, das
Leben geht für den Rest weiter und diese Platte
ist ein guter Wegbegleiter.
www.hoehnie-records.de
www.katakomben-rekordz.de
mieschka | Sep-27-05 | Punk
scumfuck
KOLLEKTIVER BRECHREIZ Der Sinn des Lebens
LP (Katakomben Rec) *
Zum
kollektivem Brechreiz haben sich hier ehemalige
Musiker von SchleimKeim, Brechreiz 08/15, Kollektiver
Blutsturz und Bad Motorfingers versammelt, und somit
lauscht man 15 typischen und originellen DDR-Punksongs
mit Titeln wie Die Körperfresser kommen,
Nacht der Ghouls Fuckin Society
und Greetings from Stotternheim. Die
Studiokosten wurden scheinbar sehr gering gehalten
für diese Aufnahmen, aber es ist okay und passt
zu diesem Sound. Bisweilen erinnern mich die Tracks
an Trabireiter, vor allem bei diesen ganzen (guten!)
Chören und der flotten Gitarre. Gute Scheibe,
limitiert auf 600 Stück!
W.W.-Scumfuck
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